Grundlagen der LED-Technik
Eine Leuchtdiode (kurz LED für Light Emitting Diode beziehungsweise lichtemittierende Diode) ist ein elektronisches Halbleiter-Bauelement. Fließt durch die Diode Strom in Durchlassrichtung, so strahlt sie Licht mit einer vom Halbleitermaterial abhängigen Wellenlänge ab.
Anders als Glühlampen sind Leuchtdioden keine Temperaturstrahler. Sie emittieren Licht in einem begrenzten Spektralbereich, das Licht ist nahezu monochrom.
Vor- und Nachteile
Vorteile:- höhere Lichtausbeute als Glühlampen
- hohe Zuverlässigkeit
- lange Lebensdauer
- hohe Stoß- und Schockbelastbarkeit
- schnelle Schalt- und Modulierbarkeit, kein Schaltverschleiß
- stromproportionaler Lichtstromanstieg, Dimmbarkeit ohne Effizienzverlust (Vorteil gegenüber Glühlampen)
- monochrome Lichterzeugung (bei farbigen LEDs)
- Lichtbündelung ist oft bereits Bestandteil der LED
- Alterung, bei Einheiten mit hoher Leistung
- geringe Leistung pro Einheit
- spezielle Elektronik zur Ansteuerung erforderlich (Stromquelle)
- geringe Sperrschichttemperatur und damit begrenzte Einsatztemperatur
- diskontinuierliches Spektrum weißer LEDs (Nachteil gegenüber Halogen-Glühlampen)
Grundlagen
Agrarlicht hat eine Hallenbeleuchtung entwickelt, die Energiekosten reduziert, indem die einzelnen Leuchtmittel durch Zeitschaltuhren einzeln oder paarweise getrennt geschaltet werden können.